Kompetenz

Solide statische Kenntnisse, konstruktive Erfahrung und Integration neuester Rechentechnik sind selbstverständliche Grundlagen moderner Tragwerksplanung. Wirklich hohe fachliche Kompetenz aber bedeutet für uns mehr:

– Transfer neuer ingenieurwissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse in die Baupraxis
– Enge Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungs- und Materialprüfanstalten
– Regelmäßige Fortbildung und Coaching der Mitarbeiter.

Kosten- und Termintreue

Angesichts anspruchsvoller und knapp kalkulierter Finanzierungsmodelle gehören Kosten- und Termintreue zu den wichtigsten Randbedingungen im Baugeschäft. Dialogorientierte Planung und Kompetenz bilden dafür die strukturellen Grundlagen. Hohe Verläßlichkeit bei Kosten und Terminen heißt für uns aber vor allem:

– Vorgezogene Machbarkeitsstudien und Vergleichsrechnungen
– Frühzeitiges Benennen möglicher Problembereiche
– Detaillierte Voruntersuchungen im Bestand
– Ganzheitliche statt selektiver Planung.

Dialogorientierte Planung

Viele Partner erarbeiten das Produkt Bauwerk. Dialogorientierte Planung ist entscheidend für die Qualität des Ergebnisses. Interdisziplinäre Arbeit im Team garantiert dem Bauherren technisch wie ökonomisch effektive Lösungen. Für uns heißt das:

– Enge Zusammenarbeit mit Architekten und Fachingenieuren durch regelmäßige Planungsbesprechungen – von der Vorentwurfs- bis zur Genehmigungs- und Ausführungsplanung
– Netzwerkorientierte Kooperation mit auswärtigen Planungspartnern
– Frühzeitige Verständigung mit dem Prüfingenieur über grundsätzliche Fragen der gewählten Konstruktions- und Nachweisverfahren
– Abstimmung der Ausführungsplanung auf die Spezifika der ausführenden Firmen
– Regelmäßige Präsenz vor Ort – zur sachkundigen konstruktiven Bestandsaufnahme im Altbau ebenso wie während der Bauausführung.

Alt und Neu

Erst die Verbindung von Innovation und Tradition sichert nachhaltig zuverlässiges Bauen. Wer sich neuer Produkte, Werkstoffe und Methoden bedient, bedarf zu deren kritischer Überprüfung einer soliden Verankerung im gewachsenen Bauen. Leitbilder für uns sind die traditionellen Tugenden verlässlichen Bauens:

– Dauerhaftigkeit
– Größtmögliche Einfachheit der Strukturen
– Transparenz des Lastabtrags
– Sorgfalt im Detail.

„Alt und Neu“ steht bei uns im Besonderen für qualifiziertes Bauen im Bestand. Bei der Bewertung, Sanierung und Ertüchtigung historischer Tragwerke achten wir besonders auf:

– Rechtzeitige Einbeziehung der wesentlichen Planungspartner
– Sorgfältige Erfassung, Dokumentation und Bewertung der historischen Bausubstanz
– Minimal invasive Diagnoseverfahren – Kompetente Koordination aller notwendigen Materialuntersuchungen
– Behutsame Ertüchtigungslösungen.

– Tragwerksplanung im Hochbau
– Objekt- und Tragwerksplanung im Brückenbau
– Tragwerksplanung im Bestand | Sanierung, Ertüchtigung, Rückbau
– Sonderleistungen im Bestand | konstruktive Bestandsaufnahme, Materialuntersuchung, Probebelastung
– Überwachung und Prüfung von Ingenieurbauwerken nach DIN 1076
– Bauleitung und Bauüberwachung
– Projektsteuerung, insbesondere für Umbau und Sanierung
– Gutachten zu Statik, Konstruktion und Schadenbewertung
– Ermittlung des Sachwerts von Ingenieurbauwerken (Doppik)
– Bewertung des Sanierungsstaus bzw. Instandhaltungsbedarfs von Hochbauten (TDD)
– Gutachten zum Denkmalwert
– Mediation und Konfliktberatung, insbesondere im Denkmalschutz

Dr.-Ing. Michael Fischer

fischer profil
Dr.-Ing. Michael Fischer
Jahrgang 1970

Ingenieurtätigkeit:
2018: Übernahme “Prof. Dr. Lorenz & Co. Bauingenieure GmbH” und Umbenennung in “Dr. Fischer & Co. Bauingenieure GmbH”, Berlin
1999: Gründung “Prof. Dr. Lorenz & Co. Bauingenieure GmbH”, Berlin
1997: Gründung “büro lfs -Tragwerksplanung und -begutachtung”, Cottbus
1996: Freier Mitarbeiter im “Büro Lorenz, Berlin”

Forschungstätigkeit:
2003-2007: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des DFG-Forschungsprojektes: „Entwicklungsgeschichte und Tragfähigkeit von Steineisendecken“ am Lehrstuhl Bautechnikgeschichte und Tragwerkserhaltung der BTU Cottbus
1999-2000: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des DFG-Forschungsprojektes: „Wirklichkeitsnahe Einschätzung der Tragsicherheit und der Restnutzungsdauer alter Stahlbrücken“ an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Berlin

Hochschul- und Universitätstätigkeit:
2009-2010: Lehrauftrag an der HTW Berlin, Master Bauingenieurwesen
1996-1997, 1999-2002: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Bautechnikgeschichte und Tragwerkserhaltung der BTU Cottbus

Ausbildung, wissenschaftliche Qualifikation:
2009: Promotion am Fachgebiet Bautechnikgeschichte und Tragwerkserhaltung der BTU Cottbus bei Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz mit einer Dissertation zum Thema „Steineisendecken im Deutschen Reich 1892-1925“
1995: Diplom im Studiengang Allgemeiner Ingenieurbau des Fachbereichs Bauingenieurwesen und Architektur der BTU Cottbus
1989: Abitur mit Berufsausbildung zum Baufacharbeiter durch das Wohnungsbaukombinat Cottbus

Baustellentätigkeit:
1990-1995: Diverse Nebentätigkeiten als Maurer und Polier
1989: Baufacharbeiter im WBK Cottbus

Univ. Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz, bis Juli 2018

lorenz profil
Univ. Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz
Jahrgang 1953

Universitätstätigkeit:
seit 2001: Leiter des Lehrstuhls für Bautechnikgeschichte und Tragwerkserhaltung an der BTU Cottbus
1993-2001: Leiter des Lehrstuhls für Bautechnikgeschichte an der BTU Cottbus
seit 1993: Professor für Bautechnikgeschichte an der BTU Cottbus
1988: Gastdozent des DAAD an der École Nationale des Ponts et Chaussées in Paris
1984-1989: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Tragwerkslehre der TU Berlin bei Prof. Dierks
1974-1979: Wissenschaftliche Hilfskraft am Fachgebiet Mechanik der TU Berlin bei Prof. Gummert und am Fachgebiet Statik der Baukonstruktionen der TU Berlin bei Prof. Hees

Ingenieurtätigkeit:
2018: Austritt aus der „Prof. Dr. Lorenz & Co. Bauingenieure GmbH“, Berlin
1999: Gründung „Prof. Dr. Lorenz & Co. Bauingenieure GmbH“, Berlin
1997: Gründung „büro lfs -Tragwerksplanung und -begutachtung“, Cottbus
1996: Gründung „Büro Lorenz, Berlin“
1984 – 1995: Diverse Arbeiten als Tragwerksplaner und Gutachter
1983: Beginn des eigenhändigen Wiederaufbaus eines zerstörten Hauses aus dem 17. Jahrhundert am Arroscia-Tal in Ligurien
1980 -1984: Statiker und Tragwerksplaner im Ingenieurbüro Krüger, Berlin

Ausbildung, wissenschaftliche Qualifikation:
1993: Berufung zum Universitätsprofessor für Bautechnikgeschichte an die Brandenburgische Technische Universität Cottbus
1992: Promotion am Fachgebiet Tragwerkslehre des Fachbereichs Architektur der TU Berlin bei Prof. Dr.-Ing. Klaus Dierks mit einer Dissertation zum Thema „Bauen mit Eisen im Berliner Raum 1797-1850“, erschienen 1995 im Gebr. Mann Verlag unter dem Titel „Konstruktion als Kunstwerk“
1980: Diplom im Studiengang Konstruktiver Ingenieurbau des Fachbereichs Bauingenieurwesen der TU Berlin, Vertiefungsrichtung Statik der Baukonstruktionen
1971: Abitur im altsprachlichen Zweig des Gymnasium Carolinum zu Osnabrück

Gremien, Funktionen:
Seit 2013: Gesellschaft für Bautechnikgeschichte e.V. – Erster Vorsitzender
2011-2013: David-Gilly-Institut für Lehre, Forschung und Kommunikation im Bauwesen – Direktor
Seit 2011: International Congress on Structural Analysis of Historical Constructions (Wroclaw 2012, Mexico-City 2014) – Member of International Scientific Advisory Commitee
Seit 2009: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg – Wissenschaftlicher Beirat
2007-2011: Sprecher der Studiengänge des Bauingenieurwesens der BTU Cottbus
2006: Petersburger Dialog, Dresden – Mitglied der Arbeitsgruppe Kultur und Wissenschaft
Seit 2005: International Congress on Construction History (Cambridge 2006, Cottbus 2009, Paris 2012, Chicago 2015) – Member of International Scientific Advisory Commitee
2005: Petersburger Dialog, Sankt Petersburg – Mitglied der Arbeitsgruppe Kultur und Wissenschaft
Seit 2004: Guardini Stiftung e.V. – Fachbeirat Transdisziplinäre Wissenschaften
2002-2003: Plattform Baukultur, Gründerkreis für die Nationalstiftung Baukultur
Seit 2000: Brandenburgisches Überbetriebliches Ausbildungszentrum Wriezen, Fachbeirat
1998-2000: Zentrum für Technik und Gesellschaft (ZTG) der BTU Cottbus – Geschäftsführender Direktor
1998-1999: STREMAH 99 – Structural Studies, Repairs and Maintenance of Historical Buildings – International scientific advisory committee
1994-2000: Landesdenkmalrat Berlin
1993-2008: Denkmalbeirat der Stadt Cottbus, 1999-2005 Vorsitzender

Forschungsschwerpunkte:
Geschichte des Konstruierens, mit besonderer Berücksichtigung des 19. und 20.Jahrhunderts
Interaktionen Konstruktion – Wissenschaft – Architektur – Kunst
Geschichte und Geschichtlichkeit von Selbstverständnis und Haltungen des Bauingenieurs
Konstruktive Bewertung und angemessene Ertüchtigung historischer Guß-, Stahl- und Stahlbetonbauten








2014
Deutscher Brückenbaupreis (Bundesingenieurkammer und Verband Beratender Ingenieure VBI): Hochbahnviadukt der U-Bahnlinie 2 in Berlin – Nominierung

2012
BDA-Preis Berlin (Berliner Landesverband des Bundes Deutscher Architekten BDA): Denkmalgerechte Sanierung von Aula und Foyer der Kunsthochschule Berlin – Weißensee

2010
Denkmal des Monats Dezember 2010 (Denk mal an Berlin e. V.): Hochbahnviadukt der U-Bahnlinie 2 in Berlin

2010
Max Grünebaum Preis (Max Grünebaum Stiftung): Dr.-Ing. Michael Fischer

2010
Lehrpreis 2010 der BTU Cottbus (BTU Cottbus): Univ. Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz

2009
Beste Dissertation der BTU Cottbus (BTU Cottbus): Dr.-Ing. Michael Fischer

2008
Brandenburgischer Ingenieurpreis (Brandenburgischen Ingenieurkammer):
Denkmalgerechte Ertüchtigung des historischen Bohlenbinderdaches der Hochofenhalle Peitz (im Rahmen der ARGE Hochofenhalle)

1999
Literaturpreis für Baukultur (DAI – Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine): Univ. Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz

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